Teamkommunikation und -feedback in Zeiten von Physical Distancing

Teamkommunikation und -feedback in Zeiten von Physical Distancing
Mit der easypraise App Feedback schenken, nachfragen wie es den Kollegen gerade geht oder wie die Woche war. Photo by Florian Mock

Wir werden derzeit häufig mit dem Begriff „Social Distancing“ konfrontiert. Dabei ist es streng genommen gar keine soziale Distanz, die momentan entsteht, sondern eine physische. Wir sprechen daher lieber von „Physical Distancing“. Denn auch wenn wir bedingt durch die Arbeit im Home Office unsere Kollegen und Vorgesetzten nicht mehr vor Ort sehen können, können wir dank der zahlreichen digitalen Möglichkeiten dennoch weiter mit Ihnen in Kontakt bleiben.  

Wir wollen Ihnen in diesem Beitrag Tipps an die Hand geben, wie Sie jetzt eine gute Teamkommunikation und -feedback aufrecht erhalten.

1. Wochenbriefings zu Beginn der neuen Arbeitswoche 

Montags empfiehlt es sich, gemeinsam und transparent in die neue Woche zu starten. Viele Teams haben zum Wochenstart sonst Routinen gepflegt, wie beispielsweise ein gemeinsames Frühstück oder die Gespräche über das Wochenende. Solche Gesprächsroutinen können auch digital weitergepflegt werden, beispielsweise per Video-Chat.  

Wichtig ist vor allem, dass es ein kurzes Briefing für die neue Arbeitswoche gibt: Welche Aufgaben sind diese Woche wichtig und wie werden diese priorisiert? Wer macht was? Führungskräfte sind hier besonders gefragt, für das Team Transparenz zu schaffen. 

2. Tägliche Kommunikation der Erreichbarkeitszeiten und Aufgaben 

Auch in der laufenden Woche lohnen sich solche morgendlichen Briefings, denn sie schaffen einen Rahmen und geben Struktur. So kann es beispielsweise helfen, wenn Sie Ihre Kollegen darüber informieren, was Sie heute vorhaben und wann Sie erreichbar sind. Wichtig in diesen Zeiten ist auch das Verständnis für andere. Die Kollegen mit Kind müssen besonders flexibel arbeiten – die Folge: unterschiedliche und vielleicht nicht gemeinsame Arbeitszeiten im Team. Hier ist die Anpassungsfähigkeit und Flexibilität aller gefragt. 

3. Tägliches Reflektieren 

Besonders Führungskräfte müssen in Zeiten von physical distancing lernen, Ihren Mitarbeitern verstärkt zu vertrauen. Hierbei können Sie als Mitarbeiter Ihre Führungskraft unterstützen, indem Sie ihr nach getaner Arbeit einen kurzen Einblick über Ihre erledigten Aufgaben geben. Das Ganze soll nicht zur Kontrolle dienen, sondern sollte vielmehr auch als Reflexionsmöglichkeit gesehen werden. Auch ganz unabhängig von physical distancing Zeiten sind solche Reflexionszeiten wunderbare Möglichkeiten, um sich morgens selbst einen Überblick über die anstehenden Aufgaben zu verschaffen, sich Ziele zu setzen und abends zu reflektieren, inwieweit die Ziele erreicht wurden oder woran diese gescheitert sind. Kurzum: Durch diesen Workhack lernen Sie auch, Ihre eigene Arbeitsorganisation zu optimieren und sich selbst zu motivieren. 

4. Regelmäßige Feedbacks 

Wir brauchen Feedback und Anerkennung für unsere Motivation und persönliches Wachstum. Besonders jetzt, wo ich nicht über den persönlichen Kontakt Resonanz erhalte, muss ich diese auf digitalem Wege bekommen, um motiviert und produktiv zu bleiben. Wer konstruktives Feedback geben möchte, kann hierbei auf das digitale Feedbackgespräch via Video-Chat zurückgreifen oder eine Feedback-App nutzen. Mit unserer easypraise App beispielsweise bieten wir die Möglichkeit, über die Personensuche direktes Feedback zu schenken sowie die Funktion, mehr als 100 wissenschaftliche Fragen zu verschiedenen Kompetenzfeldern für seine Kollegen und Vorgesetzten zu beantworten. Damit kann gleichzeitig die persönliche Entwicklung des Anderen unterstützt werden. 

5. Wochenresümee 

Besonders in Krisenzeiten sollte es für Führungskräfte noch mehr zu den Aufgaben gehören, ihre Mitarbeiter  zu fragen, wie es ihnen geht. Klingt banal, ist aber für viele gar keine Selbstverständlichkeit. Sie werden sehen, wie viel es ausmacht, Ihren Mitarbeitern auch mal Danke zu sagen und Mut auszusprechen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, die Mitarbeiter dazu zu animieren, die Woche zu reflektieren. Im Moment müssen wir beinahe jeden Tag dazu lernen und das geht nur, wenn reflektiert wird, was gut lief und wo noch Optimierungspotential besteht. 

Fazit 

Gerade in Zeiten des Wegfalls persönlicher Kommunikation sind digitale Möglichkeiten noch mehr als vorher gefragt. Dank ihnen ist es möglich, auch weiterhin im Team eine gute Kommunikation aufrecht zu halten und Feedback als Motivationsinstrument zu nutzen.